WONWAYDER JUGENDGOTTESDIENST MIT BESONDEREM TIEFGANGVON YOUCOM

wonway

 

 

 

 

 

Er ist das gottesdienstliche Zentrum der Jugendgemeinde und wird regelmäßig von ca. 80 bis 100 Menschen besucht. Dabei freuen wir uns über eine gute Mischung aus Jugendlichen, jungen Erwachsenen und auch interessierten älteren Erwachsenen. 
Hier begegnen sich Jugend- & Gesamtgemeinde in besonderer Weise!

Vier Komponenten prägen diese Gottesdienstabende besonders:

worship

  • Lobpreis und Anbetung: Beim WonWay singen wir viel miteinander, unterstützt von der Band, und wollen uns so Gottes Wesen und seiner Gegenwart nähern.

message

  • das ist eine knackige, klare und verständliche Ansage des Jugendpastors, eines Jugendlichen oder eines Gastes von außen, d.h. zeitgemäße Wortverkündigung, lebensnahe Auslegung von Bibeltexten, Anstöße für den Alltag, praktische Hilfestellung für das tägliche Leben und auch persönlicher Zuspruch.

more

  • hier ist vieles möglich: Kreative Umsetzung des Evangeliums auf unterschiedlichste Weise. Ob multimedial oder tänzerisch, farb-inszeniert oder dramaturgisch.

community

  • und nach dem Gottesdienst bleiben wir immer noch einige Zeit zusammen, um gemeinsam zu Essen, mit einander zu reden und uns noch besser kennenzulernen.

Lasst euch überraschen!

Gott zu loben (worship) geschieht aber nicht nur als gesungenes Lob Gottes, sondern genauso auch im alltäglichen Leben. Als WonWay wollen wir nicht nur Gott und unsere Gemeinschaft wahrnehmen, sondern auch die Menschen unserer Umgebung und - soweit möglich - dieser Welt. Das Bewusstsein dafür will der WonWay mit seinen Impulsen immer wieder auf Neue anstoßen.


WonWay unterstützt deshalb – genauso wie der C.m.C. – seit Jahren zwei Patenkinder in Indien.

mehr Informationen

Wonway zu erleben heißt,

  • zusammen mit anderen Christen Gott loben.
  • Zeit mit Gott verbringen, gemeinsam, aber auch alleine für sich an Gott denken, mit ihm reden und ihn loben.
  • die Botschaft hören und selbst Botschafter werden – Gottes Nachricht aufnehmen, verstehen, ihr im eigenen Leben folgen, sie verbreiten und Gottes Werk in der Welt weiterhin verrichten.
  • verstehen lernen, dass wir in Gottes Dienst stehen und auch die Aufgaben erfüllen sollten, die Gott uns gibt.
  • zu lernen, eigenverantwortlich zu handeln: Jeder Christ ist selbst dafür verantwortlich, regelmäßig mit Gott zu reden und Gemeinschaft mit anderen Christen zu pflegen.
  • Aufzunehmen und umsetzen zu lernen, was ich machen sollte, um die christlichen Werte konsequent zu leben.

Unsere Patenkinder

Worship ereignet sich nicht nur im gesungenen Lob Gottes, sondern genauso im täglichen Leben. Als WonWay-Team und WonWay-Besucher wollen wir nicht nur Gott und unsere Gemeinschaft wahrnehmen, sondern auch die Menschen unserer Umgebung und das - soweit möglich - auch weltweit.

Nachdem wir uns seinerzeit entschieden hatten, die Verantwortung für einen konkreten Menschen zu übernehmen, haben wir zuletzt von November 2009 bis Oktober 2014 GLOWRY YANAMADI unterstützt. Sie lebte bis vor kurzem im 'Deborah's Girls Home', einem Mädchenheim, in Chirala, Indien. Glowry hat dieses Heim im Herbst 2014 auf eigenen Wunsch verlassen, um eigene Wege zu gehen. Insofern können wir sie nicht weiter unterstützend begleiten

Seit November 2014 unterstützen wir daher SASI KEERTHANA. Auch sie lebt im 'Deborahs Girls Home'. Sasi geht in die erste Klasse und hat eine ältere Schwester, die schon seit zwei Jahren dort lebt. Ihre Eltern sind Tagelöhner, die mit ihren geringem Lohn ihren Töchtern keine Ausbildung ermöglichen und auch nicht genug für ihre Kinder da sein können, weil sie den ganzen Tag auf der Suche nach Arbeit sind. Mit nur 35 Euro im Monat gewährleisten wir Sasis Versorgung, ermöglichen ihr eine richtige Schulbildung, angemessene Kleidung und eine gesunde Ernährung.



Hier Briefe unserer Patenkinder zum Nachlesen

Für uns ist das nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Für Mädchen wie Sasi aber eröffnen wir mit unseren Spenden völlig neue Lebenschancen. Und das in einem Land, in dem sehr viele Menschen in bitterer Armut leben müssen und keinen Zugang zu all dem haben, was lebensnotwendig und für uns hier so selbstverständlich ist. Wir ermöglichen durch unsere Spenden Sasi einen Weg in ein wesentlich besseres Leben als das vieler junger Menschen in Indien: Ein Zuhause, Bildung, das tägliche Brot und das Angebot der Liebe Gottes in Wort und Tat. Über die Jahre hinweg wird es uns hoffentlich auch bei ihr gelingen, über regelmäßige Briefe und den Austausch von Fotos einen persönlichen Kontakt aufzubauen.

Sehr lange schon sind wir mit MEENA KUMARI PULIVENDULA verbunden. Sie war das erstes WonWay-Patenkind. Wir dachten zunächst, dass diese Patenschaft wohl mit dem Abschluss der Schulzeit enden würde. Aber dann kam es ganz anders: Meena hat einen so guten Schulabschluss gemacht, dass sie auf ein neu gegründetes College gehen konnte und sich so mit unserer fortlaufenden Unterstützung vom Deborah's Girls Home aus weiter fortbildet. Sie ist mittlerweile im 3. College-Jahr, und die Dankbarkeit, mit der sie über ihre neuen Möglichkeiten und ihren Eifer, mit dem sie studiert, berichtet, beschämen uns immer wieder. In einem Land, in dem die meisten Menschen Analphabeten sind, spricht und schreibt sie inzwischen zweisprachig! Ist das nicht phantastisch?!

Wenn Du Dich an diesem Projekt beteiligen möchtest, gib beim WonWay eine kleine Spende oder wende dich an den Jugendpastor.

WonWay-Predigtreihe


“Break my heart for what breaks yours!”

”Brich mein Herz für die Dinge, an denen Dein Herz zerbricht, Gott.”


Fast ein Jahr lang haben wir uns beim Wonway und darüber hinaus an vielen anderen Orten bei youcom und privat mit dieser Aussage beschäftigt.
  • Wir wollten uns dem „Herzschlag Gottes“ nähern.
  • Wir haben durch die Bibel erfahren, was sich Gott für seine Schöpfung und seine Geschöpfe wünscht.
  • Wir haben erfahren, wenn unser Herz für bestimmte Dinge „bricht“.

Wenn angesprochen und uns klar wird, wofür Gottes Herz bricht, dann werden wir gemeinsam etwas verändern können. 
Nicht wir zerbrechen – aber wir nehmen bewusster Anteil an Gottes gebrochener Schöpfung!
Das Liedzitat von Brandon Heath hat uns ermutigt, Gott darum zu bitten, die Welt und unser Leben durch seine Augen wahrzunehmen:

"Give me your eyes for just one second, give me your eyes so I can see everything that I keep missing.”

Auf Deutsch: „Leihe mir deine Augen für eine Sekunde. Gib mir deine Augen, so dass ich alles sehen kann, was mir entgeht.“

Wir haben uns in diesem Jahr also an die „ganz großen Themen“ herangewagt – und uns jedes Mal gefragt, wie wir sie herunterbrechen können auf unser Verständnis, auf unsere Möglichkeiten und auf die Ebene unseres alltäglichen Lebens.

Wir haben den Versuch unternommen, durch die Augen Jesu auf eine Welt zu schauen, die in Vielem in die Irre geht, so wie Schafe ohne Hirten sich verirren (Markus 6,36).

Folgende Themen haben uns dabei bewegt:

I Gottes Herz bricht: Christenverfolgung

Durch persönliche Zeugnisse und Informationen der Organisation „Open Doors“ wurden wir aufmerksam auf die hunderttausenden verfolgten Christen in der Welt (www.opendoors.de). Aus Glaubensgründen geflüchtete iranische Christen haben uns an ihrer Leidensgeschichte Anteil nehmen lassen.

II Gottes Herz bricht: Schöpfung

Ob nun das Klima, der Umgang mit Ressourcen oder Geschöpfen – wir haben viele neue Einblicke bekommen und uns die Frage nach unserem eigenen ‚ökologischen Fußabdruck‘ gestellt und nach unserem persönlichen Fleischkonsum. (http://www.globalmarshallplan.org/1-minute)

III Gottes Herz bricht: Elend in der Welt

Wir haben von der Micha-Initiative gehört, die durch ihre Initiativen den weltweiten Aufruf zur Halbierung der Armut bis 2020 unterstützt, und wir haben von den Propheten gehört, dass wahrer Lobpreis auch bedeutet, das Elend in der Welt selbst wahrzunehmen und darauf zu regieren. (Wenn die Welt ein Dorf wäre...: (http://www.orbit9.de/wissen/weltdorf.php)

IV Gottes Herz bricht: hier vor Ort bei uns

Leid, Not und Ungerechtigkeit begegnen uns aber nicht nur in der Ferne, sondern genauso hier bei uns - sei es die letzte Flutkatastrophe in Deutschland oder arme, einsame oder generell weniger privilegierte Menschen in unserer Region. Wir baten Gott, uns die Augen für unsere Region zu öffnen und hörten auf das Wort des berühmten Theologen Karl Barth, der sagte, dass wir Christen „mit der Zeitung in der einen und der Bibel in der anderen Hand“ aufmerksam leben sollen.

V + VI Gottes Herz bricht: fairer Lebensstil

Zweimal haben wir uns mit dem Thema „fairer Lebensstil“ beschäftigt und bemerkt, dass wir dabei bei vielen Fragen noch ganz am Anfang stehen, und, dass es gar nicht so leicht ist, zu sagen: Dies ist gut –jenes ist schlecht.
Herausgefordert wurden wir von Hannes Leitlein mit seinen drei „ökorrekten Prinzipien“
Was ist wirklich ökologisch, biologisch, fair, gut für die Region, artgerecht,…?
  1. Wir werden bewusst konsumieren
  2. Wir werden nicht auf Kosten anderer leben
  3. Weniger, dafür hochwertiger
youcom hat in der Folge seinen T-Shirt –Einkauf geändert und verkauft nun T-Shirts mit Respect-Code (www.respect-code.org).
Einige von uns steigen auf Fair-Phones um (www.fairphone.com) oder bestellen faire produzierte und gehandelte Klamotten, die auch noch gut aussehen.

Nach den ersten intensiven Monaten der Predigtreihe kamen immer wieder zwei Fragen hoch:

1. Können wir überhaupt etwas verändern?
Hier durften wir erfahren, dass allein die Auseinandersetzung mit diesen Themenbereichen bereits bei vielen von uns das Denken verändert hat – und dass daraus auch konkretes verändertes Handeln erfolgte.

2. Werden wir jetzt Öko – und wo ist Jesus darin?
Ich habe für mich festgestellt, dass die Predigtreihe zwar im Juni zu Ende gegangen ist, dass wir aber im Grunde genommen aber eigentlich gerade erst anfangen mit allem. Denn die Grundwerte unserer Jugendgemeinde sind u.a. „Dienst“ und „Botschafter sein“ und ein Teil unserer Vision sagt, dass „Jesus durch uns strahlt“.
Wenn wir das Herz Jesu wiederspiegeln wollen und das, woran sein Herz zerbricht, dann kommen wir an diesen Themen einfach nicht mehr vorbei. Und wenn es uns gelingt, konsequenter in unserem Leben zu sein, haben wir die Chance, ihm dabei immer ähnlicher zu werden - was für eine spannende Perspektive!

Maik Sommer

Termine im Überblick

Februar

keine Events

März

Sa18Mär19:00WonWay19:00 Event Type :VeranstaltungWonWay

April

keine Events

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